Patrick Müller • 9/20/2026 • 5 min read
Fujiyoshida
Unsere Pläne wurden leider von einem Taifun durchkreuzt, aber wir haben das Beste daraus gemacht und uns für Tokyo gestärkt.

👀 Überblick
- Wann: 20.09. – 22.09.2026
- Wo: Fujiyoshida - Mountain Squirrel Hostel
🔥 Highlights
- Zum Glück konnten wir den Fuji trotz Taifun sehen.
- Naruto-Ramen
Inhalt
Anreise · Ankunft in Fujiyoshida
Das Packen unserer Koffer wird immer schwerer, doch einen weiteren Koffer können wir noch kaufen. Nun mussten wir mit 5 Koffern (2 kleine, 3 große) von unserem Hotel zur Shinkansen-Haltestelle. Das war anstrengend, da unsere alten Koffer keine guten Rollen hatten. Der neue Koffer schon, der Unterschied war deutlich. Jedoch kann man das alles meistern, da es genug Rolltreppen und Aufzüge gibt. Nur die Blindenleitsteine sind manchmal für die Rollen nervig.
Bevor wir zur Shinkansen-Haltestelle 🚅 gegangen sind, haben wir uns noch einen letzten Matcha aus Kyoto gegönnt. Zum Glück sind wir dann etwas früher zu den Shinkansen-Gleisen gegangen, denn beim Check-in wurde uns gesagt, wir dürfen pro Person nur 2 Koffer mitnehmen 🫡. Das war natürlich erst mal ein Schock. Doch der Mitarbeiter, der uns das gesagt hat, hatte eine Lösung parat: eine Schnur 😂. Somit wurde aus zwei kleinen Koffern „ein Koffer“. Denkt also daran, falls ihr mit dem Shinkansen fahrt, dass ihr pro Person nur zwei Koffer mitnehmen dürft. Am besten auch die Sitze 1D und 1E für den Fuji-Blick, wenn ihr von Kyoto nach Tokyo fahrt.
Kurz bevor wir ausgestiegen sind, konnten wir den Mt. Fuji 🗻 sehen. Da hatten wir sehr viel Glück, da das Wetter hier nicht so gut war.

Das heißt also, Japan will, dass wir wiederkommen, was wir auch werden 😁.
In Mishima angekommen, hat es direkt angefangen zu regnen, weswegen wir uns dann in ein Restaurant gesetzt haben und Sushi gegessen haben. Anschließend haben wir uns wieder Sorgen gemacht, dass unser dritter großer Koffer zu viel ist und wir nicht in den Bus nach Fujiyoshida einsteigen dürfen. Die Sorge war berechtigt, denn auf deren Ticketinformation steht, dass pro Person nur ein Koffer in den Kofferraum des Busses darf. Jedoch hatten wir wieder Glück, da unsere Koffer ohne Probleme angenommen worden sind.
Während der Fahrt hat es stark geregnet, da ein Taifun 🌀 auf dem Weg nach Japan war. Somit konnten wir auch hier den Fuji nicht sehen. Der Bus ist bis nach Kawaguchiko gefahren. Von dort aus mussten wir noch mit einer Straßenbahn zu unserer Ferienwohnung fahren. Die Straßenbahn war im Thomas-die-Lokomotive-Design.

Von der finalen Haltestelle Shimoyoshida aus, mussten wir noch etwas durch den Regen laufen. Klatschnass sind wir dann an der Ferienwohnung angekommen und haben uns dann erst einmal etwas mit Uber Eats zu essen bestellt.
Die Ferienwohnung ist sehr traditionell japanisch gehalten, da diese Washitsu (和室) besitzt. Das sind japanische Schlafzimmer mit Tatami-Matten als Boden, auf denen man mit einem Futon schläft.

Und so sieht das Futon dann aufgebaut aus:

Die ganzen Türrahmen in diesem Haus sind zu klein für mich, weswegen ich mir öfter den Kopf angestoßen habe. 😂🤕
Tag 1 · Fuji bei Regen
Wir hatten uns einen Wecker für 5 Uhr morgens gestellt, um zu schauen, ob es regnet oder nicht. Hätte es nicht geregnet, so hätten wir uns gerichtet und wären dann schon losgelaufen. Jedoch hat es geregnet, weswegen wir weitergeschlafen haben. Um 7 Uhr ist der Regen dann etwas leiser geworden, sodass wir uns fertig gemacht haben.
Also sind wir kurz darauf im Regen Richtung Chureito-Pagode gelaufen. Die Pagode wird auch Fujiyoshida City War Memorial genannt und soll daran erinnern, das es nie wieder Krieg geben soll.
Der Weg dorthin war mit 400 Stufen und Regen kein leichter.


Wir waren klatschnass und haben geschwitzt. Als wir dann endlich angekommen sind, wurden wir von diesem Anblick begrüßt.

Viel mehr gab es hier nicht zu sehen, weswegen wir auf die Aussichtsplattform gelaufen sind. Das waren nur noch ein paar wenige Treppen. Aufgrund des Regens war es eh klar, dass man den Fuji nicht sehen konnte.

Immerhin haben wir den Mt. Fuji 🗻 am Tag davor einmal gesehen. Dann sind wir aber schnell wieder runter und haben uns noch Goshuins (schöne Besuchsnachweise) geholt.
Von dort aus sind wir als Nächstes zur Straßenbahnhaltestelle gelaufen und haben uns im Shop einen weinenden Fuji als Souvenir gekauft. Passte ja perfekt dazu, dass wir den Fuji nicht sehen konnten 😭.

An der Haltestelle Shimoyoshida haben wir einfach sehr große Spinnen 🕷️ gesehen. Anscheinend waren das Trichonephila clavata, die harmlos sind.

Schnell weg von den Spinnen sind wir zum Fujikyu Highland Park gefahren. Dies war ein großer Freizeitpark mit kostenlosem Eintritt. Wir sind dorthin gefahren, da es dort einen Naruto-Bereich gibt.

Dort gab es das bekannte Ichiraku-Ramen-Restaurant aus Naruto.



Dort habe ich mir zum Frühstück ein sehr leckeres und großes Ramen gegönnt.

Da es leider so stark geregnet hat, sind wir wieder zu unserer japanischen Hütte zurückgekehrt und haben uns für Tokyo ausgeruht.

Fujiyoshida konnten wir leider nicht richtig genießen, da uns der Taifun in die Quere gekommen ist. Nichtsdestotrotz konnten wir den Fuji immerhin einmal sehen. Wir müssen aber unbedingt hierher zurückkehren, um ihn bei gutem Wetter zu erleben.