Patrick Müller • 9/22/2026 • 21 min read

Tokyo

Zu guter Letzt sind wir durch die hektische Hauptstadt Japans gereist. Tokyo war ein Mix aus allem, was wir bis jetzt erlebt haben. Von vollen Shopping-Straßen bis zu traditionellen Tempeln war alles dabei.

Shibuya-Kreuzung

👀 Überblick

  • Wann: 22.09. – 01.10.2026
  • Wo: Tokyo - Square Shibuya

🔥 Highlights

  • Shopping in Tokyo ist auf einem anderen Level. Hier gibt es einfach alles, jeden Laden und alles was das Herz begehrt.
  • One-Piece-Läden die überall in Tokyo verteilt sind und die alle einen unterschiedlichen Stempel haben.
  • Asakusa war sehr schön und hat uns sehr an Kyoto erinnert.
  • Die coolsten Gebäude von Tokyo waren der Skytree, Tokyo Tower und Shibuya Sqramble Square.

Inhalt


Anreise · Ankunft in Tokyo

Der Taifun 🌀 ist an uns vorbeigezogen und hat uns einen blauen Himmel hinterlassen, womit wir absolut nicht gerechnet haben 🫡, denn wir sind erst um 7 Uhr aufgestanden. Dies hatten wir so geplant, damit wir genug Zeit für den Bus hatten. Wären wir früher aufgestanden, dann hätten wir vielleicht noch eine schöne Sicht auf den Fuji bekommen.

Fuji am Morgen

Dazu wurden wir noch von einer Gottesanbeterin an unserem Fenster begrüßt.

Gottesanbeterin

Danach sind wir mit der Straßenbahn zur Mt. Fuji Haltestelle gefahren und von dort aus mit dem Express-Bus nach Shibuya. Wir hatten leider Stau, weswegen wir ca. 3 Stunden gebraucht haben.

Doch so langsam konnten wir erkennen, dass wir in Tokyo ankommen, denn so weit das Auge reichte, konnte man nur Gebäude sehen. Dann sind wir auch endlich in Shibuya angekommen, genauer gesagt sind wir in Shibuya Mark City angekommen. Das ist ein großes Shopping-Center westlich von der Shibuya-Station, und somit in der Nähe von unserem Hotel.

Wir mussten dann direkt nach der langen Fahrt etwas essen. Dafür sind wir zum FamilyMart gegangen, der sich auf dem Weg im Shibuya Mark City befand. Dort haben wir uns wieder die Eggosando-Famichiki-Combo gegönnt. Diese muss man unbedingt mal probiert haben.

FamilyMart

Anschließend sind wir zum Hotel Shibuya Square gelaufen und haben eingecheckt. Dafür mussten wir im Hotel einen Briefkasten finden und den Code eingeben, den wir über Booking.com bekommen haben. Mit diesem Schlüssel konnten wir dann zum Aufzug gelangen und sind damit in den 9. Stock und sind dann endlich im Hotel angekommen. Das Hotel war eher eine kleine Wohnung, mit Waschmaschine und eigener Küche.

Dort haben wir nicht viel Zeit verloren, denn wir sind direkt los Richtung Shibuya gelaufen und haben Sushi gegessen.

Kaiten Sushi

Danach wurden wir einfach von einem Mega Don Quijote verschluckt.

Mega Don Quijote

Ein paar Stunden später sind wir wieder rausgekommen und haben die Einkäufe ins Hotel gebracht.

WerbeTafeln

Dann sind wir wieder losgelaufen Richtung Shibuya und haben dieses Mal im GU die Zeit verloren und waren anschließend noch im Loft einkaufen. Abschließend wollten wir einfach nur ins Bett und sind deswegen direkt nach Hause gelaufen.


Tag 1 · Shoppen in Shibuya

Heute war unser Shopping-Tag in Shibuya angesagt. Nach einem kurzen Frühstück ging es auch schon los zur berühmten Shibuya-Kreuzung. Doch alles, was wir auf dem Weg dorthin sehen konnten, waren Regenschirme, da es geregnet hat.

Regenschirme

Als wir an der Kreuzung angekommen sind, dachte ich zuerst, dass die richtige Kreuzung erst noch kommt, da dieser Anblick überhaupt nicht spektakulär aussah 😂.

Shibuya Crossing

Der Grund, warum ich die Kreuzung nicht direkt erkannt habe, war, dass man diese Kreuzung immer von einer bestimmten Seite und von oben sieht.

WerbeTafeln

Mario Kart durfte hier natürlich nicht fehlen!

Mario Kart

Manche Werbetafeln haben bestimmte Werbespots mit einem 3D-Effekt abgespielt, wie diese hier mit dem Shiba-Inu.

Shiba-Inu

Von der Shibuya-Kreuzung aus haben wir uns eine Route ausgedacht, die wir heute ablaufen wollen, um alle interessanten Läden besuchen zu können. Zuerst sind wir zu einem Matcha-Laden gelaufen. Dabei haben wir gemerkt, wie schwierig es in Shibuya ist, sich zurechtzufinden oder überhaupt etwas zu finden. Um diesen Matcha-Laden zu finden, mussten wir öfter wieder umkehren, da wir uns verlaufen haben. Letztendlich haben wir den Laden aber gefunden.

Dieser Matcha war nicht so lecker wie die, die wir aus Kyoto kennen. Die Kulisse hat dies zum Glück ausgeglichen.

Matcha Kulisse

Vor dem Aufzug zu diesem Laden wurden wir von solchen Geräten begrüßt:

Störgeräusch-Maschine

Diese befanden sich an der Decke und haben ein unangenehmes Geräusch gemacht. Diese Hochfrequenzschallerzeuger sind einerseits dafür gemacht, um Tiere zu verscheuchen und andererseits um junge Leute von Eingängen zu Bahnhöfen, Läden oder Konbinis zu verscheuchen. Ich kann das nur bestätigen, wir standen echt ungerne unter diesen Maschinen und wollten einfach nur weg davon. Auch mit Hörgeräten hört sich dieses Geräusch schlimm an, als würde mit ihnen etwas nicht stimmen.

Weg von diesen Dingern ging es zu einem weiteren Matcha-Spot, der KitKat-ähnliche Schokolade verkauft hat, aber in verschiedenen Matcha-Stärken.

Matcha Sticks

Anschließend sind wir zu dem bekannten One-Piece-Laden gelaufen, bei dem man ein Bild mit Shanks machen kann.

Shanks

Shibuya Parco durfte dann natürlich nicht fehlen, denn dies ist ein großes Einkaufszentrum mit einem Stockwerk, welches viele verschiedene Gaming-Läden, wie die von Nintendo, Pokémon oder Capcom enthält. Doch davor mussten wir kurz was essen. Zum Glück kann man im Shibuya Parco auch gut essen gehen. Wir haben uns wieder für Kaiten-Sushi entschieden.

Kaiten-Sushi im Parco

Gestärkt ging es dann endlich in das Gaming-Stockwerk 😁.

Jump-Store

Shadow

Mario

Link

Mewtu

Nach dem ganzen Shopping ging es kurz zum Hotel, um unsere Shopping-Tüten ins Hotel zu bringen. Dadurch konnten wir anschließend ohne extra Gepäck essen gehen.

Dabei sind wir wieder an der Shibuya-Kreuzung vorbeigekommen und Richtung Shibuya Scramble Square gelaufen. Am Abend rennen viele Leute ganz schnell in die Mitte der Kreuzung und versuchen Bilder zu machen, was ganz witzig anzusehen ist.

Das Gebäude, das man auf dem folgenden Bild sehen kann, ist das Shibuya Scramble Square.

Shibuya Scramble

Dort sind wir in den 13. Stock und haben uns für die Schlange des Restaurants TsuruTonTan angestellt. Dieses Restaurant bietet Udon-Nudeln an und hat eine schöne Aussicht auf die Shibuya-Kreuzung.

Udon Nudel Aussicht

Dieses Udon hat sehr gut geschmeckt und die Aussicht war der Hammer. Zum Glück haben wir diese Plätze auf Nachfrage bekommen. Noch besser fand ich den Fakt, dass dieses Restaurant kostenlos die Option angeboten hat, dass man die 1,5- oder 2-fache Menge bestellen konnte ohne Aufpreis.

Auf dem Weg zum Hotel sind wir noch an einem Fotoautomaten stehen geblieben und haben Bilder gemacht 😁. Dieser Automat war sogar sehr modern, da wir die Bilder direkt digital und als Video per QR-Code erhalten haben.

Fotoautomat Shibuya


Tag 2 · Shinjuku und Shibuya Sky

An diesem Tag war das Wetter deutlich besser, denn am Morgen sind wir von einem blauen Himmel begrüßt worden. So haben wir uns auf den Weg zur Shibuya Station gemacht und sind dabei wieder über die Shibuya-Kreuzung gelaufen.

Shibuya Kreuzung am Morgen

Die Haltestelle von Shibuya befindet sich zurzeit im Umbau, denn hier entsteht bis zum Jahre 2034 ein gigantischer und moderner Bahnhof. Das bemerkenswerte hierbei ist, dass dieser Umbau so stattfindet, dass der Betrieb des Bahnhofes fast nicht eingeschränkt wird. Da können wir uns in Deutschland eine Scheibe von abschneiden.

Bahnhof Baustelle

Innerhalb von wenigen Minuten waren wir dann in Shinjuku und wurden von einem komplizierten Bahnhof erschlagen. Unser Ziel war es, vom westlichen Teil des Bahnhofs zum östlichen Teil des Bahnhofs zu gelangen. Wir wissen es bis heute nicht, wie man das schaffen soll 😂. Selbst am Infostand konnte uns das nicht richtig erklärt werden, da uns gesagt wurde, wir müssen wieder nach Westen gehen, um nach Osten zu gelangen.

Am Ende sind wir einfach aus dem Bahnhof rausgelaufen, Richtung Norden, wo wir dann unter einer Brücke nach Osten gekommen sind. Dann waren wir auch schon bei der bekannten 3D-Cat von Shinjuku.

3D Cat

Daraufhin sind wir die Straße weitergelaufen und wurden von einem großen Godzilla-Kopf erschreckt.

Godzilla Kopf

Kurz darauf haben wir sogar ein Schloss auf einem Dach von einem Hochhaus entdeckt.

Schloss auf einem Dach

Danach sind wir an einem One-Piece-Laden mit Porneglyph angekommen. Leider konnten wir den Laden nicht betreten, da man eine Reservierung brauchte.

Porneglyph

One Piece Base Store

Dann sind wir auch wieder zurück nach Shibuya, mit dem Gefühl, dass Shinjuku uns nicht so umgehauen hat, wie Shibuya.

In Shibuya hatten wir noch etwas Zeit, bis wir auf die Aussichtsplatform durften, also sind wir Sushi essen gegangen. Dabei sind wir wieder zur Sushiro-Kette gegangen. Wir können nun sagen, dass uns Sushiro als Sushi-Restaurant-Kette am besten gefallen hat.

Sushiro Teller

Im Anschluss sind wir noch in ein paar Läden gegangen und haben Bilder an der Shibuya-Kreuzung gemacht.

Shibuya-Himmel

Shibuya Bild von mir

Dann war es auch endlich so weit, unser Zeitslot rückte immer näher, sodass wir am Shibuya Scramble Square auf den 14. Stock konnten. Dort mussten wir die schwierig zu ergatternden Tickets scannen lassen. Diese Tickets haben wir 2 Wochen im Voraus auf der offiziellen Website gebucht. Zum Glück, denn überall waren Schilder zu sehen, dass für heute alle Tickets bereits ausverkauft waren.

Somit sind wir ganz nach oben auf die Aussichtsplattform und haben die Aussicht von dem 230 m hohen Gebäude genossen und Bilder gemacht.

Tokyo Aussicht

Tokyo Tower vom Shibuya Sky

Im Vergleich zum Lotte World Tower waren wir hier nicht so hoch, aber es war trotzdem spektakulär, da man sich hier wirklich auf dem Dach des Gebäudes befindet. Wir waren hier also unter freiem Himmel und hatten so Glück mit dem Wetter. Dazu gab es zwei Rolltreppen, welche auch ein bekannter Fotospot waren.

Rolltreppe Foto

Egal in welche Richtung man geschaut hat, überall konnte man nur Gebäude sehen. Daran erkennt man, wie gigantisch Tokyo eigentlich ist. Dazu gab es noch eine kleine Lichtshow und jemand mit einem kleinen Teleskop. Die Person hat den Mond beobachtet und wir hatten uns kurz unterhalten.

Selfie von uns auf Shibuya Sky

Danach sind wir kurz zum Souvenirladen gegangen und konnten dort eine Umfrage für einen kleinen Sticker machen. Sticker und Stempel gibt es echt überall in Japan, was eigentlich super cool ist. Denn wir hatten jeden Sticker und Stempel gesammelt.

Auf dem Weg zu einem Ramen-Restaurant sind wir an einem Kofferladen vorbeigelaufen und haben unseren letzten Koffer gekauft. Der Laden hieß Ginza Karen und hatte die günstigsten Koffer die wir in Japan gesehen haben.

Beim Ramen-Restaurant habe ich mir wieder eine 1,5-fache Portion bestellt. Und auch hier hat das zu keinem Aufpreis geführt 🍜. Das habe ich echt gebraucht, da ich etwas Halsweh bekommen hatte.

Ramen ohne Aufpreis

Danach ging es weiter zum Hotel, um den Tag abzuschließen, oder?

Ne, denn heute war Late-Night-Shopping angesagt, da die Don Quijotes in Shibuya 24 Stunden lang geöffnet haben.

Don Quijote bei Nacht

Das war einerseits sehr entspannt, dass nicht mehr so viele Menschen in diesem Laden waren, aber andererseits war das auch sehr anstrengend, da wir echt müde waren 😂. Wir haben es durchgezogen und sind danach einfach nur noch ins Bett gefallen.


Tag 3 · Katzen nach dem Gym

Nach dem Late-Night-Shopping in Shibuya mussten wir erst mal ausschlafen. Das hat gepasst, denn die nächste Aktivität startete erst um 13 Uhr. In der Nähe der Shibuya-Kreuzung ging es in Richtung des One-Piece-Gyms. Das Fitnessstudio heißt BragMen und ist eine Anspielung auf ein Buch innerhalb des One-Piece-Universums.

Brag Men Eingang

In diesem Fitnessstudio ist alles, von Geräten bis zum Schließfach, im One-Piece-Style gehalten. Besonders cool fand ich die Fleischkeule 🍖, die Ruffy so gerne isst.

Fleisch von Ruffy

Hantelscheiben im Berry-Design (Währung aus One Piece) gab es ebenfalls.

Berry

Dort habe ich dann ein kleines Upper-Workout gemacht, da ich meine Beine ja noch fürs ganze Laufen brauche 😂.

Whitebeard und Shanks

Oda

Verschwitzt bin ich dann wieder kurz ins Hotel, um mich abzuduschen und ready zu machen, da es nun zu einem Tempel ging. Wir sind zu dem Gotokuji-Tempel gefahren, welcher für seine vielen winkenden Glückskatzen bekannt ist. Diese Katzen werden auch Maneki-neko genannt.

Maneki Katze

Jedoch waren diese Katzen nur in einem kleinen Bereich des Tempels aufgestellt und somit weniger interessant als die Darumas im Katsuo-ji-Tempel. Immerhin gab es noch eine schöne Pagode zu besichtigen.

Pagode

Im Internet stand, dass dieser Tempel bis 17 Uhr geöffnet hat, jedoch kann man sich auf diese Angabe nicht verlassen, da der Tempel bereits um 15 Uhr geschlossen war, weswegen wir von dort keine Maneki-Katze als Souvenir mitnehmen konnten.

Also sind wir wieder zurück nach Shibuya gefahren und zum Uniqlo gegangen, um weiter günstige T-Shirts zu kaufen.

Pro-Tipp: Kauft das ganze AIRism Sortiment 😁

Zum Abschluss des Tages sind wir wieder Kaiten-Sushi essen gegangen.


Tag 4 · Dreierlei Viertel

Heute hatten wir eine Reservierung in dem Schweinchen-Café mipig in Harajuku. Also sind wir dort mit der Yamanote-Line hingefahren. Die Yamanote-Line ist eine der wichtigsten U-Bahn-Linien von Tokyo, da diese in einem großen Kreis fährt und viele Stadtteile so miteinander verbindet.

Unsere Fahrt war jedoch sehr kurz, da Harajuku direkt nördlich von Shibuya liegt.

Harajuku Eingang

Das Schweinchen-Café war auch nicht weit entfernt, sodass wir nach einer kurzen Anmeldung zu den Schweinchen konnten.

Kleine Schweinchen

Gegen Ende des Besuchs lagen locker acht kleine Schweinchen auf meinem Schoß.

Das nächste Ziel war ein weiterer One-Piece-Laden.

One Piece Harajuku

Anschließend gab es fluffige Pancakes und eine selbstgemachte Cola.

Pancakes

Selbstgemachte Cola

Unser ursprünglicher Plan war es, danach zum Tokyo-Tower zu gehen, doch aufgrund des Regens, haben wir uns entschieden, erst nach Ginza zu gehen und am Abend den Tower zu besuchen.

Somit sind wir in Richtung Ginza mit der Ginza-Line gefahren und haben dann noch einen Eki-Stempel gefunden. Dort angekommen ist uns aufgefallen, dass hier alles viel luxuriöser aussieht, da hier viele Luxusmarken einen Laden hatten. Auch Uniqlo hat hier einen Laden, und zwar den größten in ganz Tokyo.

Größter Uniqlo

Als wir auf den Straßen von Ginza gelaufen sind, ist uns aufgefallen, dass die ganze Straße für Autos gesperrt war. Diese wird anscheinend immer am Wochenende gesperrt, damit Fußgänger es angenehmer haben.

Gesperrte Straße

Nach weiteren Besuchen in verschiedenen Läden, wie zum Beispiel einem Laden für Premium-Haarprodukte, sind wir mal wieder Wagyu-Fleisch essen gegangen. Dies war ein All-You-Can-Eat-Restaurant, welches Wagyu angeboten hat. Man hatte dort, wie beim Korean BBQ einen Grill auf dem Tisch und konnte dort sein Wagyu selbst anbraten.

Wagyu All you can eat

Das Fleisch sah dort sehr hochwertig aus und man konnte sich auch ein Burger-Set bestellen, um sich einen Wagyu-Burger zu machen.

Premium Wagyu

Als letzte Aktivität dieses langen Tages hatten wir dann wie oben erwähnt, den Tokyo Tower geplant. Von der Haltestelle aus konnte man den Tower noch nicht sehen, doch nach einem kleinen Stück kamen wir an eine Ecke, hinter der wir endlich den Tokyo Tower sehen konnten. Das war sehr schön anzusehen.

Tokyo Tower nach der Ecke

Aus der Nähe sah der Tower dann so aus:

Tokyo Tower aus der Nähe

Zu guter Letzt sind wir zu einem bekannten Fotospot in der Nähe des Towers gelaufen. Dieser war wohl so bekannt, dass sich dort abends immer noch eine Schlange gebildet hat. Nachdem wir 40 Minuten dort gewartet hatten, waren wir endlich dran und konnten coole Bilder machen.

Tokyo Tower aus Garagenausgang


Tag 5 · Asakusa und der Skytree

An diesem Tag war als Erstes Asakusa geplant, da es hier den ältesten und wichtigsten Tempel Tokyos gibt und einen besonderen Uniqlo.

Wir sind etwas später aufgestanden, weswegen wir kurz vor mittags dort angekommen sind. Mit leerem Magen sind wir an dem Eingangstor vom Senso-ji-Tempel angekommen.

Eingang Senso-ji

Dieses Tor wird auch das Donner-Tor genannt und die Straße dahinter ist gefüllt von vielen kleinen Souvenir-Läden und führt direkt zum Tempel. Jedoch war es hier sehr voll, weswegen wir erstmal zum Uniqlo gegangen sind.

Das Besondere an diesem Uniqlo war, dass man hier innerhalb von ein paar Stunden seine Einkäufe bestricken lassen konnte. Im Vergleich zu Ginza war das deutlich schneller, denn dort wäre es erst nach 4 Tagen fertig. Somit haben wir dies hier gemacht und mussten dann am Abend wieder hierher zurück, um die bestrickte Tasche abzuholen.

Somit ging unsere Rundtour los. Zuerst sind wir zu einem Sandwich-Laden und haben dort ein Eggosando bestellt.

Eggosando

Das war von dem Laden Age .3 und die Sandwiches von Konbinis können definitiv mithalten.

Als Nächstes sind wir zum Tokyo Skytree mit dem Bus gefahren.

Dieser Fernsehturm ist mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt!

Tokyo Skytree

In der Nähe des Skytrees befanden sich ebenfalls ein Kirby-Café und ein Pokémon-Center.

Kirby-Cafe

Pokemon Center Skytree

Danach ging es wieder nach Asakusa zurück, wobei wir wieder am Tempeleingang vorbeigekommen sind. Zu dieser Uhrzeit war er schon deutlich weniger gefüllt.

Sensoji Tempeleingang am Abend

Auch die anderen Gebäude des Senso-ji-Tempels waren abends sehr schön anzusehen.

Sensoji Pagode

Wir haben nun schon echt viele Pagoden in Japan gesehen, wir finden diese aber jedes Mal beeindruckend. Von dort hatte man sogar einen Ausblick auf den Tokyo Skytree.

Tempel und Skytree

Nachdem wir dann beim Uniqlo die Tasche schon etwas früher abholen konnten, sind wir in demselben Gebäude im 4. Stock Tonkatsu und Ramen essen gegangen.

Tonkatsu Ramen


Tag 6 · Tokyo Station

Nachdem wir etwas länger geschlafen haben, sind wir zur Tokyo-Station gefahren, haben ein paar weitere Eki-Stamps gesammelt und verschiedene Läden besucht.

Auf dem Weg dorthin hatten wir mal wieder das Glück super einfach umsteigen zu können, da der nächste Zug direkt vom gleichen Bahnsteig abgefahren ist.

In der Tokyo-Station gab es eine Shopping-Mall in der Haltestelle selbst. Dort sind wir als erstes zum Kirby-Café gegangen und haben eine Kleinigkeit probiert. Es sieht besser aus als es schmeckt 😂.

Kirby Cafe Tokyo Station

Daraufhin haben wir viele verschiedene Läden besucht, unter anderem wieder ein One-Piece-Laden, aber auch einen Dragon-Ball-Laden.

One Piece Tokyo Station

Dragon Ball

Danach sind wir nochmal nach Ginza gefahren, um ein paar Sachen einzukaufen, Matcha zu probieren und im Anschluss Sushi zu essen.

Beim Einkaufen hatten wir in einem ABC-Markt Probleme mit dem Reisepass, weswegen wir dort nicht Tax-Free bezahlen konnten. Dabei ist uns aufgefallen, dass der deutsche Reisepass überhaupt nicht Asien-freundlich ist, da in dem Reisepass keine einzige japanische Übersetzung steht. Wichtige Informationen stehen auch nur auf Deutsch dort, weswegen die Japaner vieles auf unseren Reisepässen nicht verstanden haben. So kam es zu der Verwechslung unserer Nationalität 😂. Sie dachten wir kommen aus Holland. Wahrscheinlich, weil dort Deutsch stand (Dutch).

Das Sushi, welches wir gegessen haben, war interessant, da es hier keine Sitzplätze gab, sondern nur Stehplätze. Es war sehr lecker, doch man muss aufpassen, denn wenn man hier kein Wasabi abbestellt, dann ist in jedem Sushi Wasabi dabei.

Sushi im Stehen

Nach dem Sushi ging es nochmal kurz zurück zum Hotel für eine kleine Pause, um im Anschluss zum Shibuya-Square zu gehen.

Shibuya Square

Ein Einkauf im Don Quijote durfte natürlich nicht fehlen. Late-Night-Ramen gab es dann wieder bei Ichiran. Dieses Mal hat das Ramen sehr gut geschmeckt.

Ichiran Ramen


Tag 7 · Akihabara

04:45 und plötzlich fing das Bett an zu wackeln, weswegen ich aufgewacht bin 😳. Noch halb am Schlafen habe ich gar nicht realisiert, warum das Bett so gewackelt hat. Nach einer Weile hat das Wackeln dann aufgehört. Also bin ich aus dem Bett gestiegen, um auf unseren Balkon zu gehen, damit ich schauen konnte, ob draußen etwas passiert ist. Beim Rausgehen bin ich in eine sehr große Wasserpfütze in unserem Hotelzimmer getreten.

Mein erster Gedanke war, dass etwas aus unseren Einkaufstüten ausgelaufen sein muss. Also habe ich um 5 Uhr nachts begonnen, alles sauber zu machen und die Ursache zu finden.

Meine Freundin dachte sich dabei im Halbschlaf nur: Jetzt sind wohl alle Sicherungen durchgebrannt, packt er unsere Sachen schon für die Abreise?? 😂

Später habe ich dann bemerkt, dass das Wasser aus der Klimaanlage gekommen sein muss, da diese auch nass war. Die Nachrichten haben es dann auch bestätigt, es war ein Erdbeben mit einer Magnitude von 4,9.

Da das nun geklärt war, sind wir wieder ins Bett, um weiterzuschlafen. Nach dem Aufwachen ging es dann in Richtung Akihabara und von dem Erdbeben war keine Spur zu sehen.

Akihabara

Akihabara ist das Anime-Viertel von Tokyo, da es hier in unzähligen Läden alles rund um Anime gibt, aber hauptsächlich Figuren.

Anime Figuren

An jeder Ecke wurden entweder Figuren oder Karten verkauft. Aber es gab auch einige Gachapon-Automaten.

Gachapon Automaten

Leider hat es heute nur geregnet, weswegen das Besuchen der Läden unangenehm war, da alles nass war und man jedes Mal seinen Regenschirm abklopfen muss und in eine Tüte packen muss, die man am Eingang bekommen hat.

Am Abend sind wir dann wieder zu unserem Sushi-Restaurant unseres Vertrauens gegangen: Sushiro. Damit ging es nun in Richtung unseres letzten Tages hier in Japan.


Tag 8 · Letzter Tag

Unser Schlafrhythmus verschiebt sich, wir gehen immer später ins Bett und stehen später auf, es scheint fast so, als wüssten unsere Körper, dass wir bald die Zeitzonen wechseln.

Bevor es irgendwohin gehen konnte, mussten wir unsere Koffer schon mal packen und wiegen. Zum Glück hatten wir noch etwas Platz in den Koffern 😅.

Den letzten Tag haben wir entspannt in Shibuya verbracht, denn unser Ziel war es noch ein paar letzte Einkäufe zu machen, Souvenirs etc.

Also sind wir Richtung Shibuya-Kreuzung gelaufen, wobei es fröhlicher Weise noch nicht geregnet hat. In Tokyo war das Wetter sehr wechselhaft, denn an einem Tag hat es ohne Ende geregnet und am anderen Tag wieder nur teilweise. Anscheinend hatte es in Tokyo zu dieser Zeit sogar 34 Tage am Stück geregnet. Wir waren mit unseren Regenschirmen auf jeden Fall vorbereitet.

Zuerst wollten wir etwas essen, was wir auf unserer ganzen Reise noch nicht gegessen hatten, und zwar Omuraisu (オムライス). Das gab es auch in Shibuya, doch das Navi hat uns auf die andere Seite des Gebäudes geführt, weswegen wir noch etwas suchen mussten. An dieser Stelle wären solche Angaben wie: das Restaurant ist unterirdisch, sehr hilfreich.

Nachdem wir es gefunden hatten, wurden wir wieder rausgeschickt 😂, um uns in die Schlange einzureihen, welche am Straßenrand war. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir dann endlich in das Restaurant EDW yellow Shibuya reingelassen. Dort haben wir uns dann Omuraisu mit Lachs und Spinat bestellt, war wirklich sehr lecker war.

Omuraisu zu

Das Omelett auf dem Reis wird sehr speziell zubereitet, sodass man es aufschneiden kann und es dann über dem Reis läuft. Es muss innen also noch leicht flüssig sein. Die Köche haben das auf jeden Fall gut hinbekommen, denn nachdem es aufgeschnitten wurde, sah das Gericht so aus. Es wurde noch eine Soße dazu gegeben.

Omuraisu fertig

Nach dem Mittagessen sind wir weiter durch Shibuya gelaufen, haben Sachen eingekauft und sind endlich mal an der Hachiko-Statue bei der Shibuya-Kreuzung vorbeigekommen.

Hachiko-Statue

Die Statue ist dem Hund Hachiko gewidmet, der ab 1925 für fast 10 Jahre jeden Tag an der Shibuya-Station auf seinen verstorbenen Besitzer gewartet hat🥺.

Nachdem wir weitere Läden ein letztes Mal besucht haben, sind wir im Shibuya-Parco gelandet und haben dort ein letztes Mal Sushi gegessen. Hierzu kann ich nur sagen, dass das Sushi in Japan deutlich leckerer sein kann, als in Deutschland, vor allem wegen dem Fisch. Fatty Bluefin Tuna schmeckte dort nämlich so lecker, dass dies nun mein Lieblingsfisch für Sushi ist.

Letztes Sushi

Cool ist an den Restaurants in Japan ist auch, dass man immer kostenlos Wasser bekommt, das nicht voll mit Chlor ist. In Sushi-Restaurants gibt es meistens auch Grünteepulver dazu. Außerdem bekommt man in jedem Restaurant oder Café einen Korb bereitgestellt, in den man seinen Rucksack etc. legen kann.

Nach dem Sushi sind wir zurück ins Hotel gegangen und haben weiter gepackt. Anschließend ein letztes Mal zum Don Quijote und FamilyMart gegangen 🫡.

Danach haben wir endgültig alles gepackt, was nicht leicht war, da wir auf das Gewicht achten müssen. Nach mehrmaligem Koffer Wiegen hat alles reingepasst, sodass jeder Koffer fast 23 kg gewogen hat.

Shibuya bei Regen


Abreise · 24-Stunden-Reise

Wir hatten bereits das meiste gepackt, doch es kommt immer vor, dass man den einen oder anderen Gegenstand vergessen hat, weswegen der ein oder andere Koffer nochmal geöffnet werden musste.

Das neue Problem war nun das zu hohe Gewicht der Handgepäckskoffer. Wir haben versucht die Koffer unter 8kg zu bringen, doch leider haben wir das im Hotel nicht mehr geschafft. Also haben wir alles fertig gemacht, Schlüssel abgegeben und sind runter zum Eingang. Um 7 Uhr hat uns dann ein Uber-Premium-Van abgeholt, welchen wir bereits am Tag davor gebucht hatten. Die Fahrt zum Flughafen war somit sehr entspannt.

Danach sind wir mit unseren 6 Koffern zum Check-in gegangen, wo uns gesagt wurde, dass wir für die ganze Tax-free-Geschichte nichts mehr machen müssen. Im November bekommt Japan ein neues Tax-free System.

Doch bevor wir die Koffer dann wirklich abgeben konnten, haben wir nochmal die Handgepäckskoffer geöffnet und kleinere schwere Gegenstände in unsere Jackentaschen getan. In der Schlange haben wir dann ein Schild gesehen, an dem stand, dass das Aufgabegepäck kein Feuerzeug beinhalten darf. Dann ist mir eingefallen, dass wir ja eins eingepackt hatten, als Geschenk.

In der Schlange haben wir dann zwei unserer Koffer geöffnet und nach diesem kleinen Feuerzeug gesucht. Nach mehrmaligem Herumwühlen, haben wir das Feuerzeug endlich gefunden.

Während das passiert ist, wurden wir die ganze Zeit von Godzilla bewacht.

Godzilla im Flughafen

Somit ging es zur Abgabe der vier großen Koffer und zur Sicherheitskontrolle. Hier wurde einer unserer Koffer geprüft, weil dort Matcha drinnen war. Dies hat aber keine Probleme gemacht, genauso wie das Gewicht der Handgepäcks-Koffer.

Die ersten Hürden waren somit geschafft. Wir haben uns dann etwas von unserem letzten 7-Eleven geholt und gegessen. Neben diesem 7-Eleven war sogar ein Don Quijote.

Donki im Flughafen

Zwei Stunden hatten wir noch Zeit, um uns auszuruhen, bevor es losging. Wir hatten die Sitze ganz hinten in dem großen Flugzeug ✈️, einer Boeing 747-8.

Boeing 747-8

Die Sitze ganz hinten scheinen ein Geheimtipp zu sein, da man diese deutlich weiter nach hinten lehnen kann als die anderen Sitze.

Nachdem wir abgehoben sind, konnten wir noch ein letztes Mal den Mt. Fuji 🗻 sehen.

Fuji aus dem Flugzeug

Dann gab es auch schon bald Essen, jedoch hat währenddessen das Flugzeug oft aufgrund von Turbulenzen gewackelt. Wir mussten also im Wackeln essen. Zum Glück ist uns nichts umgekippt.

Nach einer langen Weile konnten wir die Arktis und ihr Eis sehen.

Arktis

Zwischendurch gab es Onigiri als kleinen Snack, was die letzten Onigiri dieser Reise waren.

14 Stunden später sind wir dann endlich angekommen.

Nun mussten wir nur noch mit dem ICE fahren und dann waren wir auch wieder in Köln.

Köln Hbf

Das letzte Stück der Reise war schon hart, aber wir haben es geschafft. Somit ist die 24-Stunden-Reise nach Hause abgeschlossen und auch unsere gesamte Seoul/Japan- Reise. Hoffentlich kommen wir bald wieder.

ありがとうございます 🇯🇵